Mode:  
Ihre Meinung hierzu ist uns wichtig, diskutieren Sie mit.


Statements aus der Veranstaltung:

Hugo Quaderer (Umweltminister): «Wir können keine Verkehrsplanungen machen, wenn wir nicht wissen, wie sich unsere Siedlung entwickelt.»

Martin Meyer (Verkehrsminister): «Eine der zentralen Stossrichtungen in unserem Mobilitätskonzept ist die Vision einer grenzüberschreitenden S-Bahn.»

Hugo Quaderer (Umweltminister): «Jeder von uns ist zugleich Ursache und Lösungsansatz des Verkehrsproblems.»

Hans-Martin Neumann (Stadtplaner): «Eine S-Bahn von Feldkirch nach Buchs benötigt eine höhere Bebauungsdichte an den Haltestellen, ansonsten wird sie nicht funktionieren und die Menschen werden weiterhin mit dem Auto zur Arbeit fahren.»

Angelika Lener (Stadträtin Feldkirch): «Der Letzetunnel war eine Transitroute. Bei der neuen Variante geht es um eine Verkehrslösung, die die örtlichen Probleme von Feldkirch lösen soll.»

Bruno Meier (Arbeitsgruppe Verkehrsproblem Liechtensteiner Unterland) / Georg Sele (VCL): «Die geplante Südumfahrung von Feldkirch stellt keine Lösung des Verkehrsproblems für Schaanwald dar. Im Gegenteil: sie würde die Fahrzeit durch Feldkirch halbieren. Die Südumfahrung wäre nichts anderes als ein Letzetunnel mit Kreisel.»

Theo Öhri (Gemeinderat Mauren / Schaanwald): «Wir leiden unter schlechter Luft und Lärm und wir wollen mehr Sicherheit, gerade auf den Schulwegen. Der Stau muss weg! Jetzt wird wieder geredet, aber gemacht wird nichts.»

Hans Kuster (LIHK): «Die LKWs sind nicht das Problem. Sie machen lediglich 5.6% des Verkehrsaufkommens aus und der Binnenanteil davon beträgt mehr als ein Drittel.»

Georg Sele (VCL): «Liechtenstein hat praktisch kein Verkehrsproblem, ausser in Schaanwald. Das Problem ist, dass Liechtenstein sich in Bezug auf sein Mobilitätsverhalten in der Steinzeit befindet. Alle Betriebe ab einer bestimmten Grösse müssten zur Einführung eines Mobilitätsmanagements verpflichtet werden.»

Bruno Meier (Arbeitsgruppe Verkehrsproblem Liechtensteiner Unterland): «Der Bau von Umfahrungsstrassen stellt keine Lösung dar. Das würde Liechtenstein nur zum attraktiven Transitland zwischen der Schweizer und der Österreicher Rheintalautobahn werden lassen. Das Problem, das wir damit erhielten, könnten wir selbst nicht mehr steuern.»

Gregor Ott (Vorsteher Eschen): «Wir versuchen die Lebensqualität zu fördern, ohne die Wirtschaft zu schwächen, indem wir für die Entwicklung unserer Gemeinde ein klares Konzept der Orts- und Raumplanung erarbeitet haben.»





Zum Beitrag Fahrbahnhaltestelle weiter unten

(Nervenbündel | 02.04.2008 10:23)

Also die Busse die 100 Personen transportieren hab ich auf unseren Strassen noch nicht gesehen und schon gar nicht dass die dann auch noch so gefüllt sind. Höchstens der Gelenkbus und deren gibt es glaub nur 2 davon.

Dann gibt es noch ein Gesetz im SVG nämlich über das Anhalten und Parkieren (Art 35 /SVG) Fahrzeuge dürfen dort nicht angehalten oder aufgestellt werden, wo sie den Verkehr behindern oder gefährden könnten. Womöglich sind sie auf Parkplätzen aufzustellen. Oder gilt das Gesetzt für Busse nicht? Ich hab da einfach Schwierigkeiten und wenn dann dies noch Fachleute sind die so was erfinden, äusserst fraglich.

Genau gute Idee, die Wirtschaft kann ihre Güter von Menschen transportieren lassen und die LKW’s braucht es nicht mehr. Die Industrie kann teuere Unterhaltskosten für LKW’s sparen und dafür mehr Leute einstellen die den Gütertransport bewältigen können.

Auf diese Nachricht Antworten?

Liechtensteins Strassennetz

(Marxer \ Schaanwald | 19.03.2008 11:21)

Liechtensteins Strassennetz besteht hauptsächlich aus einer Landstrasse die von Schaanwald bis nach Balzers führt. Auf dieser Strasse wird das gesamte Verkehrsaufkommen abgewickelt, sei das der Inlandverkehr, der Ziel- und Quellverkehr, der Transitverkehr oder Güterverkehr. Es gibt kaum eine Entlastungsstrasse oder eine Umfahrungsmöglichkeit. Ein neues Strassenprojekt wurde letztmals im Jahr 1968 mit der Umfahrung Balzers realisiert.
Die Kapazität der Landstrasse war bis vor 30 Jahren sicher noch ausreichend, (1970 waren es 8’208 Motorfahrzeuge, 2004 stieg die Zahl auf 31’220 Fahrzeuge) aber durch den enormen Zuwachs an Arbeitsplätzen und Wohlstand in Liechtenstein nicht mehr zeitgemäss.
Wir haben hier in Liechtenstein eine vielschichtige moderne Wirtschaft die auf Arbeitskräfte aus dem benachbarten Ausland angewiesen ist. Umfahrungsstrassen würden auch eine gewisse Schutzfunktion ausüben.
Lärm, ist nicht gerade Gesundheitsfördernd. Laut Studie des Umweltbundesamtes Berlin ist der Lärm unbestritten die Umweltbelastung Nummer Eins. Dass Lärm dabei nicht nur als Stör-, sondern auch ein Krankheitsfaktor ist, steht mittlerweile fest. Umfahrungsstrassen bedeuten für die betroffenen Anwohner der stark befahrenden Strassen mehr Lebensqualität. Die jahrzehntelangen Diskussionen rund um den Verkehr sind genug, nun sollten nach so vielen Diskussionen auch mal Taten folgen. Leider ist es mit den Fahrplananpassungen und Kreiselbauten nicht getan. Meiner Meinung nach sollten die nächsten Strassenbauprojekte in Liechtenstein die Teilumfahrungen der Dörfer Schaanwald (ca. 1600 m), Nendeln (ca. 1800 m), Schaan – Vaduz (5600 m) und die Nordumfahrungen Schaan und Nendeln betreffen. Diese markante Verbesserung des Strassennetzes Liechtensteins käme nicht nur der Wirtschaft sonder auch den Anwohnern der Hauptstrassen zugute.

Auf diese Nachricht Antworten?

Beitrag von Marxer/ Schaanwald

(Autofahrer | 02.04.2008 09:52)

Dem Beitrag von Marxer/ Schaanwald will ich hier zustimmen und gratulieren zur mutigen Aussage "pro Strassenbau". Es ist einfach Fakt dass wir immernoch die selben Strassen wie vor 30 Jahren haben und die Einwohnerzahl und die Arbeitsplätze aber ist nun nicht mehr auf dem Stand wie vor 30 Jahren. Ich denke was daraus resultiert bedarf keinem weiteren Kommentar.

Durchgangsverkehr

(Hansjoerg Marbach | 15.03.2008 08:21)

Der grösste Teil des Verkehrs über Schaanwald hat mit dem Früstentum Liechtenstein nichts zu tun. Der Schwer- und Touristenverkehr interessiert sich für Liechtenstein einen Deut.

Deshalb wäre es sicherlich sinnvoll, in einer ersten Sofortmassnahme, dass der Schwerverkehr und Tourismusverkehr (Durchgangsverkehr) über Zollämter abgewickelt werden, welche eine direkte Grenze zwischen Oesterreich und der Schweiz bilden.

Man müsste für Tisis und Schaanwald ein Lastwagenfahrverbot erwirken und die Strassenbeschilderung 'Richtung CH' oder 'Schweiz' anders ausrichten, dann wird auch der Tourismus-Durchgangs-Verkehr langsam nachlassen.
Auf diese Nachricht Antworten?

Pendlerverkehr

(Autofahrer | 17.03.2008 08:06)

...Damit ist der grösste Posten im Verkersproblem, nämlich der Pendelverkehr- Arbeitsverkehr, meiner Meinung noch nicht behoben.

Stop und Go, von Balzers bis nach Ruggell

(Nervenbündel | 10.03.2008 15:18)

Ich frage mich ob die Verkehrsplaner von unserem Land schon mal davon gehört haben wie man den Verkehrsfluss flüssig haltet? Dem Anschein was die zusammen Planen, glaub ich das nicht. Die Bus Haltestellen sind jetzt Neu auf der Strasse anzufinden und nicht wie früher schön in den Nischen. So entsteht bei jeden halten eines LBA Busses gleich einen Rückstau von mehreren Fahrzeugen und bei jedem weiteren Halt, wird der Rückstau grösser. Auch die vielen Ampel Anlagen die nicht nach dem Hauptverkehrsfluss gerichtet sind tragen das ihrige bei. Daher glaube ich dass, allein nur durch dass optimieren des Verkehrsflusses die Blechlawine verkleinert werden kann.
Auf diese Nachricht Antworten?

Fahrbahnhaltestelle

(Georg Sele | 17.03.2008 21:07)

Ein Bus befördert in der Stosszeit durchschnittlich etwa 100 Personen und braucht nur soviel Platz wie 3 Autos. Ist es da nicht vernünftig, den Bus durch Fahrbahnhaltestellen zu bevorzugen? Fachleute nennen das "dynamische Trassefreihaltung". Bei jeder Fahrbahnhaltestelle entleert sich die Strasse vor dem Bus während der Wartezeit an der Haltestelle. Der Bus hat dann wieder freie Fahrt, hoffentlich bis zur nächsten Fahrbahnhaltestelle.
Braucht unsere Wirtschaft Menschen oder Autos?

Malbun

(Bärger | 07.03.2008 11:47)

An einem schönen Sonntag gehen viele Liechtensteiner ins Naherholungsgebiet Malbun, leider sind die Parkplätze ab 10.00 Uhr besetzt, die öffentlichen Verkehrsmittel stark überfüllt. Wann wird das Problem angegangen und die Postautos den Bedürfnissen der Kunden angepasst.
Auf diese Nachricht Antworten?

Maut !

(Softwarebude | 22.02.2008 09:21)

Die Schweiz erhebt Maut auf den Autobahnen mittels Vigniette, in Öesterreich muss man für die Autobahn ein Pickerl kaufen, und unsere kleine Insel Liechtenstein dazwischen bietet sich gratis an, diese kostenpflichtigen Strassen umfahren zu können! Deshalb würde ich an allen Zugängen zu Liechtenstein (Zoll, Rheinbrücken) auch Maut verlangen, z.B. in Form eines entsprechenden Klebers mit RFID-Technologie, der automatisch beim Übergang gescannt wird. Alle Autos mit gültigem Kleber können durchfahren, die anderen werden auf eine Seitenspur herausgeholt und müssen einen Kleber kaufen. Den regionalen Grenzgängern und Einwohnern von Liechtenstein kann man über die Steuerverwaltung resp. über die Liechtensteiner Arbeitgeber diesen RFID-Kleber nach einem zu definierenden Schlüssel jährlich (teilweise)vergüten.
Auf diese Nachricht Antworten?

(J_A_J | 26.02.2008 09:05)

und damit wird das Problem nicht gelöst. Diese Massnahme betrifft ja nur der Reiseverkehr, hingegen der Pendelverkehr würde trotzdem stattfinden.

Schaanwald beim Rest. Alter Zoll
19.03.2008, 17:30 - 19:00 Uhr
Programm

Raum und Verkehrsplanung
Dipl.-Ing. Hans-Martin Neumann, Stadtplaner AKB, SRL (Hochschule Liechtenstein)

Zur Raum- und Verkehrsplanung nehmen die zuständigen Regierungsräte Hugo Quaderer und Dr. Martin Meyer Stellung.

Grenzüberschreitender Verkehr
Dr. Angelika Lener,Referat für Raum- und Verkehrsplanung der Stadt Feldkirch

Diskussionsrunde

Vorsteher Eschen-Nendeln
Gregor Ott 
Geinderat  Mauren-Schaanwald
Theo Oehri
Verkehrsclub Liechtenstein
Georg Sele 
Arbeitsgruppe Verkehrsproblem Liecht. Unterland
Bruno Meier
Liecht. Industrie und Handelskammer
Hans Kuster

Hinweis

Die Veranstaltung findet in einem Zelt auf dem Gelände des Restaurants Alter Zoll statt.

Bringen Sie auch Ihre Kinder mit. Die Jüngsten werden während der Veranstaltung von ausgebildeten
Betreuerinnen umsorgt.

Tipp:
Nach Schaanwald und wieder zurück nach Hause mit der LBA. Sicher, einfach und bequem!
Bus Verbindungen
Links
Regierung
Ressort Verkehr

Land Vorarlberg
Verkehrspolitik

Verkehrsclub Liechtenstein
VCL

Industrie und Handelskammer
LIHK
Downloads
Flyer  zur Veranstaltung
Einladungs Flyer

Zeitungsberichte
Liecht. Vaterland 8. März

Berichterstattung von der Veranstaltung
Bericht 1      Bericht 2     Bericht 3